Was wurde eigentlich aus den Kaulquappen?

Pelobates fuscus
Die weit außen sitzenden Augen verraten die Artzugehörigkeit (Pelobates fuscus).

 

Kann man der Natur ihren Lauf lassen, wenn man weiß, es geht nicht gut aus für eine gefährdete Tierart? Angesichts der vielen Feinde in unserem nahezu deckungslosen Teich und der zahlreichen Gefahren, die von außerhalb kommen (Graureiher, Weißstorch (s. u.), Ringelnatter etc.), entschloss ich mich, zwölf Kaulquappen der unbekannten Amphibienart vorübergehend mit nach Kiel zu nehmen und so dem Zugriff der Räuber zu entziehen. Natürlich wollte ich unbedingt die Art bestimmen, denn ich hoffte sehr auf das Maskottchen unserer Teichbauaktion – die Kreuzkröte. Das Ergebnis war dann allerdings überraschend. Und richtig gut!

 

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Kaulquappen im fischfreien Teich. Aber welche?

Fragen über Fragen!

Als wir über Ostern das letzte Mal ein paar Tage im Ferienhäuschen verbrachten, war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Unser neuer Teich lag einsam und verlassen da. Kein Frosch und keine einzige Kröte ließen sich sehen oder hören. Weder am Tage, noch in der Dämmerung oder der Nacht. Das mag an der lausigen Kälte gelegen haben, aber immerhin regnete es. Aber auch von Laich noch keine Spur. Als wir wieder abreisten, lagen die Amphibiensichtungen im Garten jedenfalls bei 0.

Zwölf Tage später fuhren wir erneut in unser Häuschen. Und siehe da, ein Überraschung wartete auf uns.

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Ein Neuntöter, der den Naturgarten für sich entdeckte.

Junger Neuntöter (Lanius collurio, Rotrückenwürger) im Naturgarten.
Junger Neuntöter

Bei der Umgestaltung eines konventionellen Gartens in einen Naturgarten fragt sich der eine oder andere bestimmt, ob sich der ganze Aufwand lohnt und die verschiedenen, neu angelegten Lebensräume tatsächlich angenommen werden. Ich kann nur sagen: JA! Und zwar schneller als man denkt. Welche Tierarten den Naturgarten besuchen oder gar besiedeln, ist meist eine Überraschung und hängt in hohem Maße von den Arten in der näheren Umgebung ab. Aber sie kommen. Garantiert!

In unserem Falle war es im letzten Sommer unter anderem ein junger Neuntöter (Lanius collurio, auch Rotrückenwürger), dem die Kombination einiger weniger Naturgarten-Elemente im ausklingenden Hochsommer ein ausgesprochen gutes Jagdrevier bot.

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Ist die Donaunymphe eine naturnahe Rose?

Seit einiger Zeit hat mich das Rosenfieber gepackt. Wie so viele Gärtner bin auch ich fasziniert von der Vielfalt und Attraktivität dieser außergewöhnlichen Pflanzen. Entsprechend meiner gärtnerischen Vorlieben schwärme ich nicht so sehr für die schönen Sterilen, sondern für diejenigen Rosen, die Schönheit mit ökologischem Nutzen verbinden. Dazu zählen die wilden und die naturnahen Strauch- und Kletterrosen.

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Lebensraum-Kontrolle Juli/August 2016 - Amphibien und Reptilien

Im Juli und im August waren wir jeweils für eine Woche in unserem Häuschen in Brandenburg. Jetzt, wo der fischfreie Teich mit Wasser befüllt ist, erhoffte ich mir natürlich überragende Amphibien-Beobachtungen in der Annahme, in dieser trockenen Sandbüchse würden sich sämtliche Frösche, Kröten und Unken auf dieses neue, kleine Feuchtbiotop stürzen. Aber ganz so war es dann leider nicht. Insgeheim hatte ich mich vor allem auf Kreuzkröten gefreut. Von denen gab es aber seit der Beobachtung im Juni keine Spur mehr. Dafür kamen andere Amphibien vorbei. Einige sind sogar geblieben. Und im Garten gab es sogar eine „Invasion“ der üblichen Verdächtigen.

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Das perfekte Biotop für den Ameisenlöwen im Naturgarten (aus Sicht des Ameisenlöwen).

Wenn man einen Naturgarten plant, stellt man es sich so schön vor, wie die passenden Bewohner in die liebevoll extra für sie angelegten Biotope einziehen und prächtig gedeihen. Klar, nicht immer schafft man es, die gewünschten Tiere anzulocken, öfters aber schon. Und manchmal, so wie in diesem Fall, kommen die Tiere, sehen sich den für sie vorgesehenen Lebensraum an, denken sich ‚Nö, das gefällt mir nicht. Ich seh da was Besseres’, und beziehen kurzerhand die aus ihrer Sicht luxuriösere Premiumversion, die aber eigentlich nicht zur Besiedlung vorgesehen war. So geschehen mit unseren Ameisenlöwen, den Larven der Ameisenjungfern (hier Myrmeleon formicarius oder Euroleon nostras)...

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Mücken im fischfreien Teich - wo sind sie?

Die Vorstellung eines fischfreien Teiches im Garten als Beitrag zum Artenschutz begeistert immer mehr Naturgarten-Freunde. Gerade in dörflichen Randlagen und Gebieten, wo es noch natürliche Amphibienwanderungen gibt, lohnt sich die Anlage eines solchen Kleingewässers. Doch schnell werden Zweifel an dem Vorhaben laut und die Kontra-Liste wird um ein besonders schwerwiegendes Argument  erweitert: Die Mückenplage!

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Auf unserer Wiese gehet was...

... na gut, nicht direkt auf unserer Wiese, aber auf der vor unserem Grundstück. Ganz seelenruhig geht er auf Schlangenjagd, während wir nur wenige Meter daneben den Teich gestalten. Auch von der Tatsache, entdeckt worden zu sein, lässt er sich angesichts seiner Beute nicht stören.

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Was macht eigentlich der fischfreie Teich? (Projekt Artenschutz)

Fischfreier Gartenteich
Fischfreier Teich - frisch befüllt und noch nicht ganz fertig.

Seit einiger Zeit hatte ich bereits mit den Gedanken gespielt, einen fischfreien Teich zu bauen. Aber warum unbedingt fischfrei? Es macht doch Spaß, Fische zu beobachten und außerdem gehören einheimische Fische doch auch in unsere Ökosysteme. Das ist richtig, aber nur teilweise.

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Die Wildblumenwiese im Juni

Ach, wie ich den Juni hinterher vermisse! Es war einfach nur schön, was sich mir auf der Wildblumenwiese bot. Den ganzen Tag hätte ich sitzen und beobachten, mich an den wunderschönen, satten Farben der Blumen und am Summen der Insekten erfreuen können! Meine im letzten Jahr angelegte Blumenwiese hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt, wenn auch nicht alles so gekommen ist, wie ich gedacht hatte.

 

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Lebensraum-Kontrolle Juni 2016 - Amphibien und Reptilien

Bei unserem letzten Aufenthalt drängte es uns, einen Überblick über die Amphibien und Reptilien in unserem Garten zu erhalten. Das Wetter dafür war perfekt, Regengüsse und Sonne wechselten einander ab und boten gute Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Folgendes können wir im Rahmen unserer Lebensraum-Kontrolle festhalten:

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Die Wildblumenwiese Ende Mai

Am 31. Mai war es endlich so weit und ich konnte, wenn auch nur für wenige Stunden, endlich
wieder in unseren Naturgarten im Havelland fahren. Ich war ziemlich aufgeregt über die
Entwicklung der Blumenwiese, die ich im Frühjahr 2015 angesät hatte. Denn ehrlich gesagt war ich
im letzten Jahr etwas enttäuscht.

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Viele schöne Überraschungen im Naturgarten-Frühling 2016...

Nachdem uns im Jahr 2014 die Knoblauchkröten begeisterten und im Jahr 2015 die Waldohreulen, die unweit unseres Gartens ihre Jungen aufzogen, wird dieses Jahr vielleicht das Jahr der Spechte und Schwanzmeisen. Denn der Grünspecht war gnädig und hat in einer Silberweide direkt vor unserer Terrasse seine Nisthöhle gebaut. Jetzt können wir ihn und seine Angetraute ganz entspannt vom Frühstückstisch aus beobachten. Und Ende Mai war der Bruterfolg der beiden Elterntiere nicht mehr zu überhören.

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Ein Ferienhäuschen im Havelland - Wie alles begann...

"Lass uns doch mal die Immobilienangebote für die Gegend hier angucken. Nur mal so", sagten wir uns, als wir im Jahr 2013 mal wieder Urlaub im brandenburgischen Havelland machten. Unsere Leidenschaft für Natur- und Vogelbeobachtung hatte uns in diesem Jahr nach Strodehne, einem sehr idyllischen und wunderschön an der Havel gelegenen Dörfchen geführt.

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