Lebensraum-Kontrolle

Mein größtes Ziel ist es ja, in meinem Garten Lebensräume für zahlreiche, gefährdete Tierarten zu schaffen. Tiere, die es in der Umgebung gibt und die auf der Suche sind nach Unterschlüpfen, Nahrungspflanzen, Beute, Laichgewässern, Brutplätzen u.s.w.

 

Als wir den Garten übernahmen, war die Anzahl potentieller Lebensräume eng begrenzt. Bis auf den ausladenden Wein, der die Pergola bedeckt und die in Form geschnittene Ligusterhecke, gab es eigentlich nur (Schafschwingel-) Rasen, Immergrüne und ein paar exotische Gewächse. Mit der Anlage einer Wildblumenwiese, einer Legesteinmauer, eines Eidechsen-Überwinterungshaufens, eines Trockenbiotops, Pflanzung einheimischer Stauden, Gehölze, Wild- und naturnaher Rosen und diverser anderer kleinerer Maßnahmen sollten nun Lebensräume entstanden sein, die auf ihre Besiedlung warten. Aber werden sie auch von den Tieren angenommen? Welche Maßnahmen sind ein Erfolg, welche nicht?

 

Das wollen mein Mann und ich gerne wissen und halten die Augen offen, um alles zu zählen und zu dokumentieren, was nun in unserem Naturgarten ein Plätzchen gefunden hat.

 

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Lebensraum-Kontrolle Juli/August 2016 - Amphibien und Reptilien

Im Juli und im August waren wir jeweils für eine Woche in unserem Häuschen in Brandenburg. Jetzt, wo der fischfreie Teich mit Wasser befüllt ist, erhoffte ich mir natürlich überragende Amphibien-Beobachtungen in der Annahme, in dieser trockenen Sandbüchse würden sich sämtliche Frösche, Kröten und Unken auf dieses neue, kleine Feuchtbiotop stürzen. Aber ganz so war es dann leider nicht. Insgeheim hatte ich mich vor allem auf Kreuzkröten gefreut. Von denen gab es aber seit der Beobachtung im Juni keine Spur mehr. Dafür kamen andere Amphibien vorbei. Einige sind sogar geblieben. Und im Garten gab es sogar eine „Invasion“ der üblichen Verdächtigen.

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Lebensraum-Kontrolle Juni 2016 - Amphibien und Reptilien

Bei unserem letzten Aufenthalt drängte es uns, einen Überblick über die Amphibien und Reptilien in unserem Garten zu erhalten. Das Wetter dafür war perfekt, Regengüsse und Sonne wechselten einander ab und boten gute Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Folgendes können wir im Rahmen unserer Lebensraum-Kontrolle festhalten:

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