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Die Blumenwiese im 3. Jahr

Im Mai und Juni prägten Karthäusernelken und Wiesenmargeriten das Bild unserer Blumenwiese.
Im Mai und Juni prägten Karthäusernelken und Wiesenmargeriten das Bild unserer Blumenwiese.

Für mich gibt es im Garten kaum etwas interessanteres als die Entwicklung der Blumenwiese. Vor allem, weil ich am Anfang durchaus Zweifel hatte, ob die Anlage auf unserem Ferienhaus-Grundstück überhaupt gelingen kann, wenn wir kaum vor Ort sind, um die ewige Trockenheit durch Bewässern abzumildern.

 

Nach und nach zeichnet sich nun ab, welche Arten mit unseren sandig-mageren Bedingungen klar kommen und sich am Ende durchsetzen werden.

Im dritten Jahr nach der Anlage sah es im Mai und Juni ganz danach aus, als ob sich die Karthäusernelken und Wiesenmargeriten sehr gut etabliert haben.

Unterstützung bekamen sie zum ersten Mal vom Nickenden Leimkraut, und einzelne Tauben-Skabiosen entwickelten sich dort, wo der Boden ein wenig länger die Feuchtigkeit hielt.

Flockenblumen wuchsen ebenfalls ein paar und wurden besonders gerne von Schmetterlingen angeflogen.

 

Ab dem Sommer wandelte sich der Anblick der Wiese von pink-weiß zu gelb-weiß. Dann blühten Hornklee, Wilde Möhre und Schafgarbe um die Wette.

Am Teichrand, der mit zur Blumenwiese gehört, aber im vorherigen Jahr bei der Teichanlage erst umgegraben wurde, blühten reichlich zweijährige Nachtkerzen und Königskerzen. Auch ein paar Mohnpflanzen fanden hier noch ein geeignetes Plätzchen.

Vom Grundstücksrand her machte sich mit der Grasnelke eine richtige Trockenspezialistin auf ihren Weg in die Blumenwiese. Und auch der Rainfarn breitete sich langsam zu uns aus.

 

Bei einem genaueren Blick in die Wiese konnten wir wieder feststellen, wie vielen kleinen Tieren sie doch Nahrung und Lebensraum bietet. Kein Zentimeter und keine Etage in diesem kleinen Paradies blieb ungenutzt.

 

Und auch unsere Nachbarn, die eigentlich zu den Rasenliebhabern gehören, waren ganz begeistert von unserer Blumenwiese und sammelten fleißig Samen für ihren eigenen Garten.

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