Einen Naturgarten anlegen

Einen Naturgarten zu gestalten bedeutet keineswegs, so wie manche meinen, einen Garten einfach nur verwildern zu lassen. Um eine möglichst große Artenvielfalt zu erreichen, bedarf es einer umfangreichen Planung.

Zunächst sollte man sich Größe, Beschattung und das Umfeld des Gartens ansehen. Von diesen Faktoren hängt es ab, welche Arten von Lebensräumen und wie viele verschiedene man realisieren kann.

Natürlich bieten größere Grundstücke mehr Freiraum bei der Gestaltung, und einige Biotope sind nur hier möglich und sinnvoll. Dennoch haben kleine Gärten ein viel größeres Potential hinsichtlich Artenvielfalt und Naturschutz, als man zunächst meinen sollte.


Ähnliches gilt für die Beschattung. Ein sonniger Garten auf der Südseite eines Hauses unterscheidet sich hinsichtlich seiner möglichen Pflanzen- und Tierwelt sehr von einem schattigen Garten auf der Nordseite. Diese Gegebenheiten sollte man bei der Planung von Bepflanzung und Biotopen unbedingt berücksichtigen.


Und nicht zuletzt spielt die Lage des Gartens eine wichtige Rolle. Befindet sich dieser im Norden oder im Süden Deutschlands, im Flachland oder 1000 Meter über dem Meeresspiegel, ebenerdig oder am Hang und liegt er inmitten einer großen Siedlung oder am Rand eines Naturschutzgebietes?

 

Die Naturgarten-Elemente


All diese Faktoren geben einen Rahmen vor, in dem man sich bei der Planung und Gestaltung bewegen kann. Steht dieser Rahmen, kann man unter den Naturgarten-Elementen die passenden wählen.
Aber welche Naturgarten-Elemente gibt es überhaupt und welche eignen sich für welchen Gartentyp? Die Antworten auf diese Fragen findet ihr auf den Seiten im linken Menü.

Ihr findet Informationen, wie ihr sie selbst anlegen könnt, welche Pflanzen dazu gehören, welche Tiere sich dort einfinden können und welche Besonderheiten man beachten muss.

Viel Spaß beim Stöbern und Gestalten eures neuen Naturgartens!