Blumenwiese · 25. September 2020
Es ist Ende September, das heißt, das Sommerhalbjahr ist offiziell vorbei. Insekten-, Amphibien- und Reptilien-freundlichen NaturgärtnerInnen lockt die Aussicht auf die kommenden sechs Monate natürlich nur ein müdes Gähnen hervor. Trotzdem gibt es auf der Blumenwiese jetzt noch etwas zu tun, damit sie sich im kommenden Jahr besser entwickelt. Wären da nur nicht die Insekten und anderen Kleintiere, die noch Unterkünfte für eine sichere Überwinterung suchen.

Tiere · 28. August 2020
Das war eine Überraschung, als wir diese kleine Baby-Ringelnatter in unserem Garten fanden! Von der Größe her eindeutig ein ganz junges Exemplar. Und dieses fanden wir nicht irgendwo, sondern nur ca. zwei Meter entfernt von unserem "Schlangen-Bruthaufen".

Blumenwiese · 10. Juli 2020
Muss das wirklich sein? Gerade haben wir uns noch an der Blütenpracht erfreut, da muss sie auch schon wieder runter. Ich finde, das ist der schwierigste Schritt des gesamten Anlage-Prozesses. Weil ich nicht nur die Blumen gerne anschaue, sondern auch die Bienen, Schmetterlinge, Libellen und Schwebfliegen stundenlang beobachten könnte, blutet mir bei dem, was jetzt kommt, regelrecht das Herz. Aber es gibt auch eine Kompromisslösung!

Blumenwiese · 07. Juli 2020
Auf der neuen Blumenwiese blühen die Einjährigen und geben einen bunten Vorgeschmack auf das, was sich erst noch entwickeln muss. Bei all den Blüten und Insekten fühlt es sich an, als wäre das Projekt Blumenwiese schon ein voller Erfolg. Aber ganz so ist es nicht. Es sind eben "nur" die Einjährigen, die nach dem ersten Blütenrausch klammheimlich verschwinden. Und dann? Wie sieht die Wiese aus, wenn sie weg sind? Kommt auch in den nächsten Jahren ein solcher Blütenreichtum zustande?

Blumenwiese · 26. Juni 2020
Endlich ist es so weit! Seit Mitte Juni blüht und summt es! Kamille, Erdrauch, Phacelia und Nelkenleimkraut haben sich bestens entwickelt und blühen farbenprächtig um die Wette. Eine bunte Insektenvielfalt hat sich zu ihnen gesellt und tummelt sich von Blüte zu Blüte. Ein Glück, dass es im Moment noch nicht viel zu tun gibt - außer genießen!

Tiere · 03. Juni 2020
Was für ein Schwalbenjahr! Und das nicht unbedingt im guten Sinne. Bis jetzt war es jedenfalls für uns und die Schwalben ziemlich nervenaufreibend. Es fing alles mit einem künstlichen Schwalbennest an, das wir unter unserem Vordach auf der Terrasse anbrachten. Dieses wurde auch sofort von einem Rauchschwalbenpärchen bezogen. Jedoch waren die beiden nicht die einzigen, die sich dafür interessierten. Das Unheil nahm seinen Lauf und zeigte uns, wie schwer es Schwalben oft haben.

Blumenwiese · 29. Mai 2020
Bei mir ist es jetzt 6 Wochen her, dass ich die Blumenwiese eingesät habe. In dieser Zeit gab es eigentlich nur eine Sache zu beachten, nämlich dass die oberste Bodenschicht, auf der die Samen lagen, nicht austrocknete. Nun wird es jedoch Zeit, die Bewässerung langsam zu reduzieren, damit die noch kleinen Wurzeln auf die Suche nach Wasser gehen und dabei tief in den Boden wachsen. Außerdem geht es ans Auslichten.

15. Mai 2020
Wenn ich vor einem neuen Garten stehen würde (was ich zur Zeit tue) und überlegen müsste, wie ich ihn am effektivsten in einen Naturgarten verwandeln könnte, in dem es viel Lebensraum und Nahrung für eine Vielzahl an Tierarten gibt, dann würde ich als erstes diese Maßnahmen umsetzen. Sie funktionieren sehr zuverlässig und locken unheimlich viele verschiedene Tiere an. Die meisten von ihnen sind leicht umzusetzen, sehr variabel in ihren Größen und können daher auch gut an kleine Gärten...

Blumenwiese · 04. Mai 2020
Heute gibt es ein kleines Blumenwiesen-Update, denn so langsam sollte sich was tun. Zwar sind wir vom bunten Blütenmeer noch weit entfernt, aber bei all der guten Vorbereitung und Pflege der letzten Wochen müssten jetzt definitiv kleine, zarte Keimlinge zu sehen sein. Diese sollten idealerweise aus dem ausgesäten Blumenwiesen-Saatgut stammen, denn langsam macht sich der Einfluss der Saatbettbereitung bemerkbar.

Tiere · 21. April 2020
Schmetterlingsfreunde augepasst! Viele der bunten Falter lassen sich in unseren Gärten recht einfach schützen und unterstützen. Am besten nicht nur mit nektarreichen Blüten, sondern so richtig effektiv erst mit den geeigneten Raupen-Futterpflanzen. Dieses Mal geht es um den Aurorafalter.

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