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22 (SEHR EFFEKTIVE) NATURGARTEN-IDEEN FÜR MEHR ARTENVIELFALT

ICH WÜNSCHE ALLEN LESERN EIN FROHES UND GESUNDES, NEUES JAHR!

Und was gehört zu einem richtigen Jahresanfang? Natürlich, gute Vorsätze! Auf einer Naturgarten-Seite geht es selbstverständlich nicht um Diäten, Sport oder schlechte Gewohnheiten, hier geht es um die kleinen Gartendinge, die man sich für das neue Jahr vornehmen kann. Dinge, die man bis jetzt vielleicht vernachlässigt hat, aber mit denen der eigene Garten schrittweise in die summende und zwitschernde Naturoase verwandelt wird, die sich jeder wünscht.

Deshalb habe ich eine kleine Liste mit Maßnahmen zusammengestellt, die innerhalb eines Jahres genau das ermöglichen: Sie machen aus einem konventionellen Garten ein Insekten- und Wildtierparadies!

Dieser Artikel richtet sich also an diejenigen, die endlich loslegen wollen mit der Umgestaltung und noch ein paar Ideen brauchen. Einige Punkte sind vielleicht schon umgesetzt und können abgehakt werden, aber viele sind sicherlich noch offen. Los geht's!

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1. LASS LAUB UNTER HECKEN UND BÄUMEN LIEGEN

Unzählige Kleintiere (Insekten, Asseln, Würmer, Spinnen) ernähren sich vom herabgefallenen Laub oder finden darunter Schutz vor harschen Wetterbedingungen. Größere Tiere wie Amseln und Igel profitieren davon, weil sie sich wiederum von den Kleintieren ernähren.
Außerdem gehört das Laub zum Nährstoffkreislauf von Sträuchern und Bäumen, weil es durch  Bodenorganismen wieder zurück in natürlichen Dünger verwandelt wird. 

2. BAUE EINEN STEINHAUFEN ODER EINE REPTILIENBURG

Reptilien finden in ausgeräumten Agrarlandschaften kaum noch Lebensräume. In naturnahen Gärten könnten sie bessere Bedingungen vorfinden, wenn es denn genug Versteckmöglichkeiten vor Katzen und Co. gäbe. Mit einem großen Steinhaufen (mind. 2 Kubikmeter), besser noch einer Reptilienburg mit Überwinterungsplatz, wird der Garten für die Eidechsen der Umgebung zum neuen Biotop.

3. BIETE NISTHILFEN FÜR WILDBIENEN AN

Wildbienen können mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt werden. Weil die meisten von ihnen ihre Brutröhren in den Boden graben, macht es Sinn, immer ein oder mehrere unbewachsene, sonnige Stellen als Brutplätze für Sandbienen vorzuhalten. 
Mauer- und Blattschneiderbienen legen ihre Brutzellen in röhrenartige Hohlräume. Für sie eignen sich die vorgebohrten Nisthilfen aus Holz (Qualität beachten!).
Andere wiederum benötigen abgestorbene, markhaltige Stängel (z. B. von der Brombeere). Diese müssen mehrere Jahre stehen bleiben, damit sich die Bienen darin entwickeln können und sollten deshalb niemals vollständig zurückgeschnitten und abgeräumt werden. Ein bisschen Wildwuchs ist nötig, damit sich die darauf spezialisierten Arten tatsächlich vermehren können.

Weiden-Sandbiene
Viele Wildbienen brauchen sonnige Plätze mit offenem bis halboffenem Boden, in den sie ihre Brutröhren graben können. Rasenflächen mit dichter Grasnarbe sind ungeeignet.

4. HÄNGE NISTHILFEN FÜR VERSCHIEDENE VOGELARTEN AUF

Nisthilfen für kleine Höhlenbrüterarten wie Blaumeise, Kohlmeise und Spatzen sind weit verbreitet und nach wie vor wichtig, weil es in den meisten Gärten an natürlichen Höhlen mangelt. Es gibt jedoch etliche Gartenvögel, die nicht in geschlossenen Nistkästen mit kleinem Einflugloch brüten sondern spezielle Nisthilfen benötigen. Dazu gehören z. B. Halbhöhlen*, die von Hausrotschwanz, Bachstelze, Rotkehlchen und Zaunkönig besiedelt werden. In Gärten mit größerem Baumbestand können so genannte Schlitzhöhlen für den Gartenbaumläufer angebracht werden. Häuserwände, Ställe und offene Garagen sind die richtigen Plätze für Rauschwalbennester*. Ein unterhalb angebrachtes Brett verhindert die gefürchtete Verschmutzung. Das gilt auch für Mehlschwalben*- und Mauerseglernester*, die an höheren Hauswänden angebracht werden. Auch Eulen leben häufig in Siedlungsräumen und leiden unter Nistplatzmangel. Für sie gibt es extra große Eulenkästen.

Künstliche Mehlschwalbennester an Hauswand.
An jeder Hauswand ist Platz für Nisthilfen. An diesem Mehrfamilienhaus sind es Mehlschwalben-Reihennester inklusive Kotbrett.

5. HÄNGE FLEDERMAUSQUARTIERE AUF

Nicht nur Vögel benötigen geeignete Nistmöglichkeiten und Unterschlüpfe. Auch Fledermäuse sind auf Hohlräume angewiesen. Da diese meistens schon von Vögeln bewohnt sind, brauchen sie Höhlen mit speziellen Eingängen, die für Vögel unpassierbar sind. Fledermauskästen* haben deshalb ihre Einfluglöcher auf der Unterseite.

6. PFLANZE EINE MISCHHECKE AUS EINHEIMISCHEN STRÄUCHERN

Alle Tiere im Garten brauchen Nahrung. An Kirschlorbeer, Forsythie, Bambus und Thuja finden sie leider gar nichts Fressbares. Diese Pflanzen sind exotisch und liefern unserer hiesigen Tierwelt weder fressbares Blattmaterial noch Früchte. Man tut ihnen etwas Gutes, wenn für die Hecke stattdessen einheimische Sträucher gewählt werden. Dazu gehören z. B. Hasel, Holunder, Hundsrose, Weißdorn und Brombeere. Als Ersatz für die Forsythie eignet sich die sehr schnittverträgliche Kornelkirsche.

7. SÄE EINEN BLÜTENSAUM MIT NACHTBLÜHENDEN BLUMEN EIN

Entlang von jungen Hecken ist meistens noch ein bisschen Platz für schöne Blumen. Damit lässt sich eine Hecke nicht nur optisch aufwerten, die Blumen bringen durch ihre nektargefüllten Blüten noch mehr Leben in den Garten.
Wie wäre es mal mit einem speziell den nachtaktiven Tieren gewidmeten Saum aus Nachtkerzen und Schmalblättrigem Weidenröschen? Die etwas vernachlässigten Nachtfalter könnten hier genügend Nektar finden, wovon wiederum die immer seltener werdenden Fledermäuse profitieren.

Mittlerer Weinschwärmer Deilephila elpenor
So schön pink kann ein Nachtfalter aussehen, in diesem Fall ein Mittlerer Weinschwärmer. Diese Tiere würden sich freuen, einen eigenen Blütensaum zu bekommen.

8. STAPEL EINEN TOTHOLZHAUFEN AUF

Totholz ist ein MUSS für jeden Naturgarten. Je mehr, desto besser. Ein großer Totholzhaufen ist ein überaus wertvoller Lebensraum für unfassbar viele Tiere. Unmengen an Insekten, vor allem an nützlichen, tummeln sich hier. Auch Vögel, Eidechsen, Amphibien und natürlich Igel finden hier Schutz und Nahrung. Aber woher das ganze Holz nehmen? (Bitte nicht aus der Natur sammeln!)
In alteingewachsenen Gärten kommt nach dem Baum- und Strauchschnitt genug Material zusammen. In jungen oder sehr "pflegeleichten" Gärten wird es schon schwieriger. Es sei denn, man ist stolzer Besitzer einer Kirschlorbeer- oder Thujahecke. Oder man erfreut sich zahlreicher Forsythien und Rhododendren. Dann hat man erfreulicherweise reichlich Material, wenn diese Zierpflanzen durch einheimische Alternativen ersetzt werden.

Totholzhaufen, die leicht eingewachsen sind, sind für Reptilien interessanter.
Totholzhaufen, die leicht eingewachsen sind, sind für Reptilien interessanter.

9. PFLANZE EFEU AN EINE RANKHILFE ODER STRAUCH-EFEU

Efeu ist so etwas wie die Eierlegende Wollmilchsau im Naturgarten, weil er so viele tolle Eigenschaften in sich vereint. Wenn er im Herbst blüht, ist er ein unübertroffener Insektenmagnet. Seine Früchte reifen erst im zeitigen Frühjahr, wenn die Landschaft nach dem langen Winter leergefressen ist und die Tiere dringend Vitamine und Energie brauchen. Viele Vögel warten dann schon auf die Beeren.
Efeu ist immergrün und in seiner vegetativen Form rankend. Dadurch ist er vielseitig als Sichtschutz geeignet und bietet Tieren ganzjährig einen Unterschlupf. Überhaupt brüten viele Vögel gerne im dichten Efeu.
Mit ihm lässt sich alles begrünen und in die Höhe gärtnern. Deshalb ist Efeu für jeden naturnahen Garten empfehlenswert.
Wer nicht jahrelang auf die ersten Blüten warten möchte oder lieber einen nicht-rankenden Efeu wünscht, der kann sich Strauch-Efeu besorgen. Dabei handelt es sich um ganz normalen Efeu, jedoch nur um den blühenden Teil. Wegen seiner buschartigen Wuchsform wird er im Garten wie ein Strauch verwendet.

Strauch-Efeu Hedera helix mit Admiral Schmetterling.
Unser Strauch-Efeu wird in jedem Herbst Treffpunkt für die schönen Admirale.

10. PFLANZE WILD- ODER RAMBLER-ROSEN

Rosen sind nicht nur schön, sie gehören auch zu den vielseitigsten und insektenfreundlichsten Gartenpflanzen. Natürlich sind damit nicht die überzüchteten Edelrosen gemeint, die nur mit Spezialdünger und Pestiziden gedeihen. Hier geht es um Wild- und Rambler-Rosen. Unsere einheimischen Wildrosen sind ausgesprochen zähe Gewächse, die mit langen Dürrephasen genauso gut zurechtkommen wie mit nährstoffarmem Boden. Von ihnen ist die Hundsrose eine beliebte, schöne und anpassungsfähige Rose.
Soll es etwas imposanter sein? Dann sind die riesigen Rambler-Rosen eine gute Wahl. Sie werden bis zu zehn Meter groß und eignen sich perfekt für die Berankung von Hauswänden und Bäumen. Es handelt sich bei ihnen zwar um Zuchtrosen, ihnen fehlen aber deren negative Eigenschaften (sofern sie keine stark gefüllten Blüten haben). Sie sind äußerst robust und tolle Insektenmagneten. Das Gewirr der dornigen Ranken bietet ideale und sichere Nistbedingungen für viele Vogelarten.

11. SÄE ODER PFLANZE EIN INSEKTENFREUNDLICHES STAUDENBEET

Beete sind die Klassiker unter den Gestaltungselementen im Garten. Gut, dass man auch sie recht leicht naturgartentauglich anlegen kann. Allerdings sollte man nicht die als "bienenfreundlich" gekennzeichneten Blumen vom Ständer vor dem Supermarkt kaufen. Oder die aus dem Baumarkt. Dabei handelt es sich oftmals um hochgezüchtete und exotische Hybriden, an denen zwar Honigbienen Nektar sammeln, vielmehr aber auch nicht. Ein wirklich insektenfreundliches Beet hingegen besteht aus einheimischen Wildblumen, die vielen, auch spezialisierten Insekten Nektar und Pollen spenden und deren Blätter von Schmetterlingsraupen gefressen werden. Dazu gehören z. B.: Glockenblumen, Flockenblumen, Schmalblättriges Weidenröschen, Königskerzen, Echtes Labkraut, Moschusmalve, Veilchen, Disteln, Wilde Möhre, Blutweiderich.

12. PFLANZE OBSTBÄUME UND -STRÄUCHER

Wer einen Kirschbaum im Garten hat, der weiß wie schwer es manchmal ist, davon eine Kirsche abzukriegen. Meistens macht sich eine Schar von Staren schon darüber her, bevor sie überhaupt reif sind. Das tun sie übrigens nicht, um uns zu ärgern, sondern weil sie sie als Nahrung brauchen. Ähnliches passiert bei Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Zwetschgen etc. Wer also einen fröhlich zwitschernden Garten haben möchte, der pflanzt diese einheimischen Obstbäume und -sträucher. 

13. KOMPOSTIERE RASEN- UND HECKENSCHNITT IN EINEM OFFENEN KOMPOSTHAUFEN

 

Den Rasen- und Heckenschnitt nicht über die Biotonne zu entsorgen sondern auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren, ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Am besten nicht in einem geschlossenen Plastikbehälter (diese sind eher für Küchenabfälle geeignet), sondern so, wie noch vor ein paar Jahrzehnten üblich, als offenen Komposthaufen. Dieser wird im Nu von zahlreichen Würmern und kleinen Gliedertieren bezogen. Auch die Larven der schönen Rosen- und Nashornkäfer machen sich hier ans Werk, um aus Gartenabfällen kostbaren Naturdünger zu produzieren. Große Engerlinge aus Komposthaufen dürfen deshalb niemals getötet werden! Es sind keine Schädlinge!

14. BAUE EINEN TEICH/EINE WASSERSTELLE UND VERZICHTE AUF FISCHE

Wer seinem Garten einen echten Schub in Sachen Artenvielfalt verpassen möchte, der baut einen Teich oder eine andere Art naturnaher Wasserstelle. Sofort beginnt die Besiedlung mit bis dahin nicht dagewesenen Tieren. Diese suchen aber in erster Linie nach fischfreien Kleingewässern, in denen ihre Jungtiere gefahrlos heranwachsen können. Der übliche Besatz mit Zierfischen verhindert jedoch in den meisten Fällen, dass überhaupt ein Jungtier groß wird. Deshalb sollte auf sie verzichtet werden. Wer glaubt, dass ein Teich ohne Fische langweilig ist, dem sei versichert, dass auch Frösche, Kröten, Molche und Ringelnattern faszinierend und interessant zu beobachten sind.

15. LEGE EINEN BRUTHAUFEN FÜR RINGELNATTERN AN

Wenn der Teich da ist und sich die eine oder andere Ringelnatter eingefunden hat, sollte man diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen und einen Bruthaufen bauen. Dieser ist einem Komposthaufen sehr ähnlich, muss aber ein paar bestimmte Kriterien erfüllen (Bauanleitung hier), damit die harmlosen, ungiftigen Schlangen ihre Eier hinein legen. Es gibt doch nichts faszinierenderes, als den Lebenskreislauf der Ringelnattern im eigenen Garten beobachten zu können.

16. SÄE BLUMEN- UND KRÄUTERSAATGUT IN OFFENE RASENSTELLEN

Wird der Garten bislang von einem Zierrasen geprägt? Dann ist eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten für mehr Leben zu sorgen, Blumenrasen- und Kräutersaatgut einzusäen. Am besten in vorhandene oder in extra geschaffene, offene Stellen. Die höhere Artenvielfalt unter den Pflanzen und die vielen Blüten werden aus dem Zierrasen im Nu ein summendes, kleines Insektenparadies machen.

17. LEGE EINE BLUMENWIESE AN

Noch wilder und beeindruckender wird der Garten mit einer eigenen Wildblumenwiese (alles zur Anlage gibt es hier und hier). Blumenwiesen sind wunderschön und gleichzeitig Lebensraum und Nahrungsquelle vieler Tiere. Weil sie nur wenige Male im Jahr betreten bzw. gemäht werden, stellen sie perfekte Rückzugsorte dar. Auf Blumenwiesen sollten immer auch Totholz- oder Steinhaufen angelegt werden, damit sich der Nutzen für die Tierwelt noch weiter erhöht.

Margeriten und Totholz
Eine unschlagbare Kombi: Blumenwiese mit Totholzhaufen.

18. PFLANZE FRÜHBLÜHER UNTER HECKEN, BÄUME UND IN DEN RASEN

Es gibt Orte im Garten, deren Potenzial nur in seltenen Fällen richtig ausgeschöpft wird. Dazu gehört z.B. der Platz unter laubabwerfenden Hecken und Bäumen. Hier ist natürlicherweise der perfekte Ort für Frühblüher. Schneeglöckchen, Winterlinge und Co. sind an Standorte angepasst, in denen das Sonnenlicht nur von Herbst bis Frühling bis zum Boden dringt.
Ein Blumenrasen, der seltener gemäht wird als ein Zierrasen, eignet sich ebenso für Frühblüher, besonders für Elfenkrokusse. Die Blütezeit im Frühling ist atemberaubend schön! Damit sich die Frühblüher halten, den Rasen erst mähen, wenn deren Blätter anfangen abzusterben.

19. MÄHE DEN RASEN NUR NOCH DORT REGELMÄßIG, WO DU IHN HÄUFIG NUTZT

Mal ehrlich. Warum muss man den Rasen alle zwei Wochen überall dort mähen, wo man ihn gar nicht betritt? Reicht es nicht auch, ihn nur dort sehr kurz zu halten, wo man häufig entlang geht? Wenn der Rasen auch nicht mehr gedüngt und bewässert wird, wächst er viel langsamer und Blumen breiten sich aus. 

Blumenrasen
Ein ungedüngter und seltener gemähter Rasen verwandelt sich in ein Blütenmeer.

20. GESTALTE EINE TRÄNKE FÜR INSEKTEN

Insekten sind wirklich dankbar für sicher gestaltete Tränken, schließlich wollen sie beim Wasserholen nicht ertrinken. Das passiert aber leider oft in allen möglichen steilwandigen, wassergefüllten Gefäßen. Am besten nimmt man sich deshalb eine flache Schale (z. B. einen Blumenuntersetzer) und füllt diese mit Kieselsteinen. Das Wasser wird nur so hoch eingefüllt, dass die Kiesel noch ein Stück heraus ragen. Hier können sich die Insekten gefahrlos hinsetzen und vom Wasser zwischen den Steinen trinken.

Einfache aber sichere Insektentränke aus Kieselsteinchen.
Es dauert nur eine Minute, eine sichere Insektentränke zu gestalten. Als Standort eignet sich eine halbschattige Stelle, damit das Wasser nicht so schnell verdunstet.

21. BAUE EINEN UNTERSCHLUPF FÜR IGEL

Ein Igelhäuschen ist schnell gekauft und aufgestellt. Aber man kann auch aus Dingen, die der Garten oder der Keller hergeben, Rückzugsorte für Igel schaffen. Am einfachsten geht das mit einem Haufen aus Totholz, der mit Laub und Reisig abgedeckt wird.
Alternativ eignet sich auch eine einfache Holzpalette, die an einem ruhigen Plätzchen auf den Boden gelegt und bspw. mit Dachpappe abgedeckt wird. Oben drauf kann Holz gestapelt oder Laub geschichtet werden. Der regendichte Zwischenraum zwischen Boden und Palettendach ergibt dann einen wunderbaren, kälteisolierten Ruheplatz für den Igel.
Hat man noch Holzreste irgendwo rumliegen, kann man auch aus diesen recht schnell ein Häuschen zusammenschrauben. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

22. BESEITIGE GEFAHRENQUELLEN

Ein Naturgarten ist eine echte Oase, in die die Wildtiere der Umgebung nur so strömen. Doch was bringt es ihnen, wenn sie dort scharenweise auf Nimmerwiedersehen in Gullys und Schächten verschwinden, von Garten- und Teichgeräten gehäckselt werden oder sich an Fensterscheiben das Genick brechen? Deshalb gehört in einen echten Naturgarten immer auch die Reduzierung von Gefahrenquellen. Welche die häufigsten sind und wie man sie vermeidet bzw. beseitigt, steht auf dieser Seite.

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Puh! Das war ein langer Artikel! Ich hab selbst schon vergessen, worüber ich am Anfang geschrieben habe. Zum Glück gibt es eine Übersicht über alle 22 Punkte in Form einer Checkliste.

Die Checkliste ist in hoher Auflösung als PDF in der geschützten Download-Bibliothek hinterlegt. Alle Newsletter-Abonnenten können sie sich frei herunterladen und ausdrucken. 

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(Psst... wo es diese Liste gibt, gibt es noch mehr.)

Und jetzt sag ich nur noch: Viel Spaß bei der Umgestaltung!


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